Schwanger! Freud oder Leid?

Schwanger! Freud oder Leid?

Nun, natürlich beides! Oder zumindest meistens, wenn man sich darüber freut schwanger zu sein. Den Unsicherheiten gibt es wahrscheinlich immer. Und aber ist ganz egal ob es die erste Schwangerschaft ist, oder wie in meinem Fall die vierte. Oder, und da fängt es eigentlich auch schon an mit den Sorgen, eigentlich ist es meine fünfte Schwangerschaft. Oder, wenn ich es noch genauer nehme, weiß ich gar nicht die wievielte Schwangerschaft es ist. Denn seit ich und später dann auch in meinem Freundeskreis verschiedene Frauen Fehlgeburten hatten, weiß ich das Fehlgeburten viel häufiger vorkommen, oft aber gar nicht von der Schwangeren bemerkt werden, weil sie ganz früh stattfinden, als man allgemein denkt.

 

Also ja, wie viel Geburt ist natürlich eine Sorge, mit der man sich in der Frühschwangerschaft herumplagen kann. Wenn man möchte, denn ich bin der festen Überzeugung dass alles, was mit Emotionen zu tun hat meine eigene Entscheidung ist. Und ja natürlich kommen sorgen spontan hoch und drängen sich einem auf, aber es ist meine Entscheidung ob ich daran festhalte und mich hinein Stürze, oder ob ich sie mir kurz ansehe, mich damit auseinander setze und sie wieder ziehen lasse.

So hatte ich letzte Woche, als plötzlich ein Zahn schmerzte und ich schließlich auch beim Zahnarzt war, große Angst davor dass der Schmerz zu nehmen und ein Röntgenbild dann unumgänglich werden könnte. Nun ist der Schmerz des Zahnes aber erstens nie extremst stark gewesen. Und zweitens habe ich, zum Glück, über die letzten Jahre so viel Erfahrungen mit verschiedenen Schmerzen, Entzündungen und weiß der Kuckuck was gemacht, dass ich einen groben Notfallplan parat habe, um so eine Entzündung zumindest einmal in die Länge zu ziehen. Und durchaus auch Hoffnung haben kann, dass ich sie wieder eindämmen kann. Der Zahnarzt ist ja nicht weit und notfalls kann ich schnell dorthin. Wenn man mich dort aber eh nicht röntgen würde, weil ich ja eben gerade schwanger bin, dann kann ich auch zu Hause glücklich munter vor mich hin experimentieren. Und nun das tue ich ehrlich gesagt relativ gerne. Ich habe mich damit entschieden, nach der ersten leichten Panik, als ich von röntgen und der Gefahr einer Behinderung beim Kind durch ein eventuelles röntgen, loszulassen.

 

Schließlich liegt das eh nicht in meiner Hand. Was aber sehr wohl in meiner Hand liegt, ist wie viel Gedankenkraft ich nun auf den eventuell entzündeten Zahn verschwände, oder mich stattdessen lieber darauf konzentriere, was auch dem Ungeborenen zugutekommt. Und das wäre ganz einfach meine Notfallplan für akute Infektionen, an denen ich aufgrund von Wochenende, Feiertagen oder wie jetzt, sonstigen Gegebenheiten nichts ändern kann , heraus zu holen.

Also esse ich jetzt wieder deutlich gesünder als kurz zuvor, bemühe mich so positiv zu denken wie möglich, atme bewusster, treibe Sport, trinke viel, nehme ein Vitaminpräparat, indem außerdem alle möglichen Mineralien und was der Körper sonst so brauchen könnte drin sind.

Und interessanterweise ist es nicht das erste Mal, dass ich ausgerechnet in der Schwangerschaft eine sehr besorgniserregende Informationen über meine Gesundheit erhalte. In meiner letzten Schwangerschaft, erfuhr ich ungefähr in der Mitte der Zeit, dass der sich an meinem Hals entzündete Mückenstich, Anzeichen für sehr gefährlich Krankheiten sein könnte. Aufgrund der bestehenden Schwangerschaft, wollte der behandelnde Arzt mich aber nicht behandeln. nun auch da stand ich vor der Entscheidung, mich für das Baby zu entscheiden oder für meine Gesundheit. Und seien wir doch einmal ehrlich, so eine Entscheidung kann man gar nicht treffen. Jedenfalls nicht, wenn es auch nur die kleinste Hoffnung auf eine Alternative gibt. Natürlich weiß ich auch in dieser Hinsicht nicht, wie es mir langfristig geben gehen wird Punkt aber wer weiß schon wie es III neben gesundheitlich in zehn Jahren geht. Nachdem der Arzt mir ohnehin die Entscheidung abgenommen hatte, das für meine Gesundheit jetzt erstmal nichts getan wird, weil dies für das Baby zu gefährlich wäre, habe ich mir ich mich in das Thema eingelesen Komma und auch da wie bei fast jeder meiner Recherchen die gleiche Antwort gefunden: ist so gesund du kannst, Pflege deine Beziehungen, damit du dich sicher fühlst und weil auch das einfach zu einer gesunden guten Gesundheit dazugehört, treibe Sport, atme bewusst um die Sauerstoffversorgung des gesamten Organismus und jeder einzelnen Zelle zu optimieren, trinke viel, schlafe ausreichend und denke positiv.

 

Zusammenfassend, wird es wohl in jeder Schwangerschaft irgendwelche Ängste geben, mit denen man vorher vielleicht gar nicht gerechnet hat. Und die durchaus berechtigten Anlass zur Sorge geben. Allerdings wird es dem Ungeborenen genauso wenig wie mir helfen, mich in den sorgen zu baden. Viel nützlicher ist doch für uns alle positiv nach vorne zu schauen, was morgen kommt wissen wir eh nie, und mit gesunder Neugierde abzuwarten was passieren wird.

 

 

 

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